Hautveränderungen / Wunden

Muttermal (Naevus)
gutartige Fehlbildung der Haut oder Schleimhaut, bei der normale Zellen oder Gewebe vermehrt, vermindert oder etwas ungleichmäßig vorkommen.

Talgzyste (Atherom)
gutartige Zyste im Unterhautzellgewebe. Atherome entstehen infolge einer Verstopfung des Ausführungsganges für das Talgdrüsensekret. Atherome befinden sich einzeln oder zahlreich meist am behaarten Kopf, im Gesicht und Nacken, zwischen Bauch und Hals.

Ganglion („Überbein“)
Bei einem Ganglion handelt es sich um einen häufige, gutartige Geschwulst, streckseitig oder beugeseitig am Handgelenk oder an Fingergelenken. Seltener ist das Ganglion am Fuß oder dem Knie lokalisiert, in einzelnen Fällen auch im Bereich des Ellbogens oder der Schulter.

Basaliom (Basalzellenkrebs)
Bösartige Krebserkrankung der Haut, die sich aus den basalen Schichten der Epidermis und der Haarfollikel entwickelt. Bevorzugte Lokalisationen sind der Sonne ausgesetzte Gesichtsregionen wie z. B. Stirn, Nase oder Ohren.

Fibrom
gutartige Geschwulst; tritt häufig in der Haut von Armen und Beinen als bis zu 1 cm große rundliche Vorwölbung auf.

Abszess
Ein Abszess ist eine umkapselte Eiteransammlung in einer nicht präformierten Körperhöhle, die durch entzündliche Gewebseinschmelzung entsteht.

Clavus (Hühnerauge)
Ist eine durch chronischen Druck auf knochennahe Haut bedingte, umschriebene, meist sehr schmerzhafte Hornschwielenbildung mit zentralem, in die Tiefe gerichtetem Sporn.

Einwachsender Nagel im Bereich von Finger / Zehen
Der seitliche Nagelrand drückt tief in die Nagelfalz und führt zu schmerzhaften Beschwerden, oder der verbreiterte Nagelfalz überwuchert den seitlichen Nagelrand.

Steißbeinfisteln (Sinus Pilondialis)
Chronisch-entzündliche Erkrankung der Gesäßfalte (Rima ani) durch einwachsende Haare.

Chronische Wundheilungsstörungen
Ursachen für verzögerte Wundheilungen können Durchblutungsstörungen (AVK) oder Varizen sein. Auch ein Diabetes mellitus allein kann bei unausgeglichenem Stoffwechsel bereits die Heilung verzögern. Eine Heilung einer solch „chronischen Wunde“ erreicht man durch die Anwendung modernster Methoden der lokalen Wundbehandlung erst, wenn die zugrundeliegende Krankheit kuriert oder gebessert wurde.